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| Subprojekt 3 |
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| Verwendung in der Medizin |
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| Umfang |
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- Dieses Subprojekt trägt zum Hauptziel von Sensation bei, d.h. der Entwicklung neuer Applikationen in der Medizindiagnostik und Behandlung durch die Benutzung neuartiger Sensoren, Datenbanken und neu gewonnenem Wissen für eine Vielzahl von schlafbezogenen Krankheiten.
- Durchsicht von Richtlinien und Literatur, um Distanztechnologien zu identifizieren, welche Überwachung und Behandlung in der Heimumgebung ermöglichen.
- Ganzheitliche Annäherung an die Wahl und Priorisierung von Anwendungen, durch Kombination des Notwendigen (SP1 und Resultate von A3.1.1/ A3.1.2) mit dem Machbaren (SP2 und innerhalb A3.1.3). Eine Spezifizierung der Anwendungen findet innerhalb des gesamten SP3 statt. Einbeziehung der Werkzeuge und Kriterien von SP1, sowie der Sensoren von SP2 zur Entscheidung, wie und wo die Sensoren optimal verwendet werden.
- Es hat bisher keine systematische Erforschung der Verbindung zwischen emotionalen und kognitiven Problemen einerseits und Schlafstörungen andererseits stattgefunden. Werkzeuge dafür zu entwickeln und diese tragbar zu machen, ist etwas absolut Neues. Das mobile System wird eine Integration von Wissensgrundlagen, Expertensystemregeln und psychophysiologischen Daten durchführen, welche durch neue Sensoren erworben wurden.
- Die Integration neuer Sensortechnologien von SP2 ist essentiell für die Entwicklung des mobilen Systems. Die Verbindung zur Standardisierungsarbeit von SP5 ist unverzichtbar für eine sichere Übertragung von Signalen und Daten. Spezifizierung und Auswahl von Anwendungsszenarien findet in Übereinstimmung mit AP3.1 statt. In AP3.6 wird ein kompletter Systemtest durchgeführt.
- Die neu vorgeschlagenen Behandlungsmethoden unter Benutzung von kostengünstigen, unaufdringlichen Mikro- und Nanosensoren sind höchst innovativ und von großer Bedeutung.
- Die Auswahl der Anwendungsszenarien wird in Übereinstimmung mit AP3.1 getroffen. Unterschiedliche Sensoren von SP2 werden benutzt. In AP3.6 wird ein vollständiger Systemtest durchgeführt.
- Entwicklung von Systemen, Algorithmen und Applikationsmodellen, um unerwartete Ereignisse vorherzusehen und zu minimieren. Zunächst wird ein Auswahlszenario von Notfallapplikationen entwickelt. Dann wird eine Plattform für die Anwendung in der Heimumgebung und ein spitalbasiertes Überwachungssystem konstruiert, so dass Sensoren und Funktionen flexibel integriert werden können. Eine Validierung an verschiedenen Patienten und Freiwilligen wird stattfinden. Das Konzept eines allgemein gültigen Systems für die Überwachung und Notfalldiagnose in der Heimumgebung ist sehr innovativ.
- Prüfstand zum Test der provisorischen und endgültigen medizinischen Prototypen. Der Prozess der Entwicklung eines Applikationsprototypen besteht aus zwei Phasen. Zu Beginn wird der Applikationsprototyp integriert und dann im Rahmen einer frühzeitigen Anwendungs- und Beurteilungsphase durch die Technologielieferanten getestet. Dieser Ansatz gewährt die Kompatibilität der entwickelten Systeme. Er ermöglicht es zudem, ein einheitliches Bild von SENSATION und all seinen Produkten zu erhalten.
- Beteiligung am Hauptziel von SENSATION, Visionen und Pläne für zukünftige Applikationen in diesem Bereich zu liefern, wie auch weitere Optimierungs- und Miniaturisierungsmöglichkeiten für die Sensoren.
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| Ziele |
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Das Hauptziel von SENSATION ist die Einführung technologischer Rahmenbedingungen und eines modularen Systems zur Hypovigilanzüberwachung, das auf Mikro- und Nanosensortechnologie beruht.
Das generelle Ziel dieses Subprojekts ist die Integration der in SP2 entwickelten Sensoren in multisensorielle Systeme und ihre Verwendung in der Erhebung einer medizinischen Diagnose, der Behandlung, und der Anwendung im Notfall. Dies dient der Förderung öffentlicher Gesundheit. |
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| Forschungsfragen: |
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- Welche Schlafstörungen sind primär in Betracht zu ziehen? (A3.2.1, A3.3.1 und A3.4.1)
- Wie kann die Entwicklung von Sensoren optimiert werden, um auf unaufdringliche und kostengünstige Art Diagnosen zu stellen? (A3.2.2)
- Welche neu entwickelten Behandlungsmethoden unterstützen die Messleistung der neuen Sensoren? (A3.3.2)
- Wie können und ambulante und Notfallapplikationen vom Krankenhaus in die Heimumgebung übermittelt werden? (A3.4.2)
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| Fragen zur technologischen Entwicklung: |
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- Entwicklung multisensorieller Systeme für medizinische Behandlungen (A3.3.3)
- Entwicklung von medizinischen Systemen zur Überwachung in der Heimumgebung, durch multisensorielle Kombinationen (A3.4.2)
- Entwicklung von Anwendungen, einer Integrationsplattform und multisensoriellen Benutzerschnittstellen (AP3.5)
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| Arbeitsplan |
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| SP3 beinhaltet drei Bereiche: |
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Das Subprojekt besteht aus sieben Arbeitspaketen: |
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- Entwicklung relevanter Diagnostik, Behandlungen und anderer medizinischer Interventionen (Rahmenbedingungen für die Anwendung), in AP3.1-AP3.4
- Entwicklung multisensorieller Systeme zur Ausführung der oben genannten medizinischen und neurologischen Verwendung (in AP3.2-AP3.5)
- Verifikation der entwickelten Anwendungen und Systeme in einer Reihe von medizinischen Arbeitspaketen (AP3.6) und Formulierung zukünftiger Forschungsfragen (AP3.7)
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- AP3.1 Beurteilung relevanter Applikationen (Verantwortung: AUTh)
- AP3.2 Medizinische Diagnose kognitiver und emotionaler Störungen (Verantwortung: Marburg)
- AP3.3 Anwendungen medizinischer Behandlung (Verantwortung: Forenap)
- AP3.4 Überwachung bei Notfallapplikationen (Verantwortung: Medcare BV)
- AP3.5 Technische Integration (Verantwortung: Pouliadis)
- AP3.6 Pilots für medizinische Verwendungen (Verantwortung: TSG)
- AP3.7 Plan für medizinische Verwendungen (Verantwortung: Pouliadis)
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| Erwartete Resultate |
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- Eine klare Auswahl und Priorisierung von medizinischen Anwendungen sollte unter Verwendung der SP2-Sensoren getroffen und getestet werden. Die Sensoren sollen mit allen Anwendungen korrelieren.
- Entwicklung eines unaufdringlichen, absolut zuverlässigen, sicheren und kostengünstigen Systems zur Beurteilung bestimmter Schlafstörungen.
- ein neues, sensorielles System, zeit- und kostensparend und verlässlich in der Behandlung von schlaf- und stressbezogenen Störungen, wie z.B. Schlafapnoe und kardiorespiratorische Krankheiten
- allgemeingültiger Prototyp für heim- und spitalbasierte Diagnose von schlafbezogenen Notfällen
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- harmonisierte Benutzerschnittstellen für alle entwickelten Systeme; vollständig kompatible und integrierte Systeme, welche fähig sind, in einer kombinierten Diagnose und Behandlung zusammenzuwirken
- vollständiger Test aller entwickelten Systeme und Verfahren innerhalb von SP3, einschließlich einer Beurteilung hinsichtlich Technik, Bedienbarkeit, Kosteneffizienz und sozioökonomischer Aspekte
- Plan (mit Aktionen, Daten, Anforderungen an Sensoren) für die zukünftige medizinische Nutzung der Mikro- und Nanosensoren (aus SP2 und außerhalb)
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