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Information Society Technologies (IST)
Sixth EU Framework Programme for Research and Technological Development (FP6)
Subprojekt 2
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Mikro- und Nanosensorentwicklung
Umfang

SP2 bildet den Kern von SENSATION. In SP2 werden Mikro- und Nanosensoren (Messung von Hirnaktivität, tragbar, unter Einbeziehung von Augenposition und -bewegungen sowie autonomen Funktionen) ausgewählt, entworfen und entwickelt unter Berücksichtigung der im Rahmen von SP1 verfassten Messempfehlungen.

Tragbare Energiequellen werden ebenfalls mitgeliefert, dem Anspruch einer komplett tragbaren Ausrüstung genügend. Eine Konnektivitätsinfrastruktur (BAN, LAN, WAN) wird konstruiert. Die Entwicklung der Sensoren findet unter Berücksichtigung der in SP3 und SP4 bereitgestellten Zusammenhänge (medizinische und industrielle Verwendung) statt. Das Ziel des Projekts ist es, arbeitsfähige Systeme herzustellen.

Ziele

Das Ziel von SP2 ist es, neue Mikro- und Nanosensortechnologien zu entwickeln, welche zur konkreten Umsetzung von mehreren neuartigen Sensoren führen. Zusätzlich wird eine Infrastruktur für die Sensoren entworfen, einschließlich eines Kommunikationsnetzes und tragbarer Energiequellen.
Diese Ziele sollen über folgende Zwischenschritte erreicht werden:

  1. Bestimmung des aktuellen Standes der Sensortechnik im Zusammenhang mit Schlaf und Wachheit, Aufmerksamkeit und Stress. Dazu zählt die Identifikation und Bewertung existierender Sensoren und/ oder Sensorkonzepte, sowie ein Verständnis der grundlegenden Prinzipien, Ressourcen und Begrenzungen der Sensortechnik.
  2. Entwurf und Entwicklung innovativer Biosensoren, wie z.B. trockene elektrophysiologische Elektroden, verbesserte Mikrokameras, Bewegungssensoren etc.
  1. Konstruktion tragbarer Energiequellen
  2. Installation einer Netzwerkkommunikation und elektronischer Module, um die kabellose Übermittlung sensorischer Daten zu ermöglichen
Arbeitsplan
SP2 beinhaltet drei Bereiche: Das Subprojekt besteht aus zehn Arbeitspaketen:
  1. Verständnis des aktuellen Standes der Sensorwissenschaften und -technologien (AP1.1) und Entwicklung einer Reihe neuer Sensorkonzepte (AP2.2, AP2.3, AP2.4, AP2.5 und AP2.6)
  2. Entwicklung der Technologie (Konnektivität, Mikroenergiequellen, Datenfusionsalgorithmen etc.), um sich ergänzende Sensoren zu integrieren (AP2.7 und AP2.8)
  3. Verifikation entwickelter Sensoren (AP2.9) und Ausblick auf zukünftige Forschungsrichtungen (AP2.10)
  1. AP2.1 Sensortechnologien und Bewertung (Verantwortung: CERTH)
  2. AP2.2 Hirnsensoren (Verantwortung: Starlab)
  3. AP2.3 Tragbare Sensoren (Verantwortung: VTT)
  4. AP2.4 Augensensoren (Verantwortung: Siemens-VDO)
  5. AP2.5 haltungs- und bewegungsbezogene Sensoren (Verantwortung: DC)
  6. AP2.6 Sensoren für autonome Funktionen (Verantwortung: Medcare BV)
  7. AP2.7 Konnektivität (Verantwortung: ITACA)
  8. AP2.8 Datenfusion und -integration (Verantwortung: GTD)
  9. AP2.9 Validierung entwickelter Sensoren (Verantwortung: CRF)
  10. AP2.10 Sensorenplan (Verantwortung: Starlab)
Erwartete Resultate
Das Hauptergebnis des SP2 im Rahmen von SENSATION wird eine Auswahl an Komponenten sein, durch die sich unaufdringliche Multisensorsysteme herstellen lassen. Diese Komponenten beinhalten:
  1. 1 Nanosensor und 1 Mikrosensor für die Überwachung von Hirnaktivität
  2. 5 Mikro- und 1 Nanosensoren, tragbar, für physiologische Aufzeichnungen
  3. 3 Mikro- und 1 Nanosensoren für augenbezogene, physiologische Messungen
  4. 3 verschiedenartige Bewegungs- und Positionsmikrosensoren, durch Datenfusionstechniken kombiniert
  5. 2 neue Mikrosensoren für die Messung autonomer Funktionen
  6. 2 Mikrobatteriesysteme, um die übrigen Sensoren mit Energie zu versorgen
  7. Konnektivität der Sensoren
  8. Kombination sich ergänzender Sensoren mit benutzerfreundlichen Interfaces
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